Geminiden-Schauer bei Nacht. Bild: IMAGO/Xinhua
Geminiden-Schauer bei Nacht. Bild: IMAGO/Xinhua

Am 14. Dezember erreicht der Meteorstrom seinen Höhepunkt. Wie die Chancen stehen, am Berliner Nachthimmel Sternschnuppen zu erspähen.

Wie in jedem Dezember ziehen auch in diesem Jahr die Geminiden über den nächtlichen Himmel. Neben dem Perseidenschauer gehört das Spektakel zu den größten Meteorströmen des Jahres. Gut, dass für die heutige Nacht kaum Wolken über Berlin angesagt sind. Die Chancen, ein oder mehrere Sternschnuppen zu entdecken, stehen also gut.

Höhepunkt des Meteorstroms

Der Höhepunkt des Stroms, der bereits am 4. Dezember begonnen hat, wird übrigens heute Nachmittag erreicht. Aber auch in der Nacht vom 14. auf den 15. Dezember können Berliner mit etwas Glück noch 30 bis 60 Sternschnuppen sehen. Dann werden auch die hellsten Sternschnuppen erwartet.

Während wir in Berlin von den sommerlichen Perseiden nicht viel sehen konnten – auch weil es erst gegen Mitternacht richtig dunkel wurde – stehen die Chancen in dieser Nacht also sehr gut. Dachte man früher, der Meteorstrom habe seinen Ursprung in dem Sternbild Zwillinge, stellt die Vereinigung der Sternfreunde klar: „Der Grund für das vermehrte Auftreten der Sternschnuppen ist das Durchqueren der Erde einer kosmischen Staubwolke, die vermutlich vom Kleinplaneten Phaethon hinterlassen wurde – möglicherweise ist dieser Asteroid zerbrochen und hat Trümmerteile auf seiner Bahn hinterlassen, die beim Eindringen in die Erdatmosphäre als Sternschnuppen verglühen“.

Text: kr/red