Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr und CDU-Politiker vor der Feuerwache in Lichtenrade. Bild: CDU Tempelhof-Schöneberg
Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr und CDU-Politiker vor der Feuerwache in Lichtenrade. Bild: CDU Tempelhof-Schöneberg

Auch in Lichtenrade wurden in der Silvesternacht Feuerwehrleute angegriffen. Die CDU solidarisierte sich jetzt mit den Einsatzkräften.

In Wahlkampfzeiten dienen solche Gesten mehr denn je der Außendarstellung. Dennoch könnte es sein, dass viele Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr in Lichtenrade genau darauf gewartet haben.

Unter dem Motto „Kekse für den guten Zweck“ hatten CDU-Politiker aus Tempelhof-Schöneberg Spenden für den Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Lichtenrade gesammelt – das Geld kommt der Jugendabteilung zugute. Dieser Tage wurden die Spenden in Höhe von 600 Euro übergeben.

„Die Freiwillige Feuerwehr Lichtenrade leistet großartige Arbeit unter oftmals sehr schwierigen Bedingungen“, heilt es aus dem Büro des CDU-Bundestagsabgeordneten Jan Marco Luczak.

Ständig im Einsatz

„Viele Rettungs- und Löscheinsätze wären ohne die Freiwillige Feuerwehr nicht denkbar“, so Luczak. „Ob es irgendwo brennt oder ein medizinischer Notfall versorgt werden muss, die Freiwillige Feuerwehr Lichtenrade bewältigt diese Einsätze aus eigener Kraft. Das finde ich außerordentlich beeindruckend, denn dies alles erfolgt ehrenamtlich in der Freizeit.“

In den letzten Jahren seien die Einsatzzahlen enorm gestiegen. Dieses Engagement sei alles andere als selbstverständlich. Luczak: „Gerade nach den Silvesterkrawallen, auch hier in Lichtenrade, wo Rettungskräfte in Hinterhalte gelockt und mit erschreckender Brutalität angegriffen wurden, ist es noch wichtiger geworden, den Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr deutlich zu machen: Wir stehen hinter euch!“

Nachwuchs gewinnen

Damit dieses Engagement Zukunft hat, brauche es junge Menschen als Nachwuchs. Deshalb unterstütze die CDU gezielt die Jugendfeuerwehr. Der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Lichtenrade finanziert deren Ausbildung und Arbeit, aber auch Veranstaltungen und Ausflüge, um junge Menschen für die Arbeit der Feuerwehr zu gewinnen.

„Ich habe mich sehr darüber gefreut, dass die Spendenbereitschaft der Lichtenrader so groß war, trotz der wirtschaftlich nicht einfachen Lage“, so Luczak. „Das zeigt, die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr wird gesehen und geschätzt.“

Text: red/nm

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