Weintrauben am Weinstock-Beginn der Traubenernte an Rhein und Mosel. Trauben *** Grapes on the vine Start of grape harve

Kreuzberg ist für vieles bekannt, aber nicht unbedingt für seinen Wein. Dabei wird bereits seit einigen Jahrzehnten Wein im Viktoriapark angebaut.

Durch die Städtepartnerschaft mit Wiesbaden erhielt der Kreuzberg 1968 seine ersten Rebstöcke – mittlerweile ist die Anzahl auf rund 600 gewachsen. Jetzt sucht das Bezirksamt nach den passenden Namen für den edlen Kieztropfen. Die bisherigen Namen der Weine Kreuz-Neroberger (Weißwein) und Kreuz-Ingelberger (Rotwein) verweisen auf die Partnergemeinden und dürfen nach Rechtslage nicht mehr verwendet werden, da sie sich auf eine Herkunftsregion beziehen. Bis zum 31. Dezember nimmt das Bezirksamt noch Namensvorschläge entgegen.

Eine Jury wählt aus allen eingesendeten Ideen einen neuen Namen für den Wein aus. Wer mitmachen möchte, kann sich ab 18. Oktober gegen Spende eine Flasche Wein mit weißem Etikett beim Bezirksamt abholen, das Etikett mit dem Namensvorschlag beschriften, fotografieren und das Bild in den sozialen Netzwerken posten. Alternativ kann eine E-Mail an die Adresse xwein@ba-fk.berlin.de oder eine Karte an das Bezirksamt (Pressestelle, Frankfurter Allee 35/37, 10247 Berlin) geschickt werden. Das Einreichen von Namensvorschlägen ist natürlich auch ohne das Abholen einer Flasche Wein möglich. Weitere Informationen zum Wein und der Namenssuche gibt es online.

Text: red/kr, Bild: IMAGO/Martin Wagner