
Berlin (dpa/bb) – Mit einem Tag Verspätung ist der Weihnachtsbaum für den Berliner Gendarmenmarkt am Ziel angekommen. Wegen Problemen beim Transport musste die 20 Meter lange Douglasie eine Nacht ungeplant auf einem Autobahnrastplatz verbringen, wie die Polizei mitteilte.
Laut Polizeiangaben wurden bei der Übergabe des Schwerlasttransportes an die Berliner Polizei am Mittwochabend Mängel an der Fahrzeugbeleuchtung festgestellt. Die Reparatur habe so lange gedauert, dass der Zeitraum für die Sondergenehmigung des Transportes überschritten worden sei, so ein Polizeisprecher.
Baumpfleger behält Douglasie über Nacht im Blick
Der Schwerlasttransport wurde dann über Nacht auf dem Rastplatz Fichtenplan an der A10 geparkt. Dort hat laut RBB ein Baumpfleger den Zustand der Douglasie im Blick behalten. Erst am späten Donnerstagabend kam der Baum in Berlin an und wurde am Freitagvormittag aufgestellt.
Zu Pannen mit Weihnachtsbäumen kam es in der Vergangenheit immer wieder. Vergangenes Jahr zerbrach eine 10 Meter lange Fichte beim Transport zum Berliner Abgeordnetenhaus. 2022 scheiterte der Transport einer 22 Meter langen Tanne für den Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche. Der Baum war zu breit für einen Tunnel auf der geplanten Transportstrecke und musste umgeleitet werden.