Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hat das Engagement des Vereins Gedenkstätte KZ-Außenlager Schlieben-Berga gewürdigt. (Archivbild)
Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hat das Engagement des Vereins Gedenkstätte KZ-Außenlager Schlieben-Berga gewürdigt. (Archivbild) Foto: Soeren Stache/dpa

Schlieben-Berga (dpa/bb) – In der Gedenkstätte KZ-Außenlager Schlieben-Berga hat Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke dazu aufgerufen, die Erinnerung an die Nazi-Gräueltaten wachzuhalten. «Dem Engagement vieler Bürgerinnen und Bürger ist es zu verdanken, dass dieser Ort vor dem Vergessen bewahrt wurde», sagte der SPD-Politiker anlässlich des 15-jährigen Bestehens der Gedenkstätte im Landkreis Elbe-Elster.

«Dass sich diese Gedenkstätte zu einem würdigen Erinnerungsort entwickelt hat, ist ihr Verdienst.» Er dankte dem Verein der Gedenkstätte für das Engagement.


Drittgrößtes Außenlager des KZ Buchenwald

Das KZ-Außenlager Schlieben-Berga war nach Angaben des Vereins das drittgrößte Außenlager des Konzentrationslagers Buchenwald in Weimar. Auf einer Fläche von mehr als 500 Hektar wurden bis zu 5.000 Häftlinge festgehalten.

Das Lager diente dem deutschen Rüstungsunternehmen Hugo Schneider AG (HASAG) als Ort zur Fertigung von Munition. Der Verein gründete sich 2009, im Jahr 2011 wurde die Gedenkstätte eröffnet.