Berlin (dpa/bb) – Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie hat sich bestürzt über den tödlichen Unfall in einer Berliner Kita geäußert, bei dem am Vormittag ein fünfjähriger Junge ums Leben gekommen ist. «Unsere Gedanken sind bei der Familie des Kindes sowie bei allen Kindern und Mitarbeitenden der Kita», teilte die Behörde mit. «In dieser Ausnahmesituation ist es besonders wichtig, für die betroffenen Kinder, Eltern und Mitarbeitenden da zu sein.»
Die Senatsverwaltung stehe im engen Austausch mit dem Träger der Kita. Dieser habe umgehend Unterstützungsangebote organisiert.
«Eine Übersicht von Anlaufstellen für Notfallseelsorge steht zur Verfügung, zudem ist die Kita-Koordination des Bezirks informiert, um bei Bedarf eine Betreuung der Kinder in anderen Einrichtungen zu ermöglichen», hieß es. Es werde um Rücksichtnahme in dieser schweren Situation gebeten.
Vermutlich von Tür erschlagen
Der Fünfjährige ist am Vormittag in der Einrichtung in Berlin-Niederschöneweide Polizeiangaben zufolge von einem schweren Gegenstand, vermutlich einer Tür, erschlagen worden. Die Polizei geht derzeit von einem Unfall aus. Die Polizei ermittelt zur Unfallursache.
In der großen Kita werden nach eigenen Angaben etwa 160 Kinder ganztägig betreut. Die Kita hat nach Fotos auf der Internetseite einen großen Garten und zahlreiche Fenster und Türen, die dorthin führen. Träger ist eine gemeinnützige Gesellschaft für berufliche Bildung und Beschäftigung in Berlin und Brandenburg.

