Freut sich auf die tolle Kulisse: Stefan Leitl. (Archivbild)
Freut sich auf die tolle Kulisse: Stefan Leitl. (Archivbild) Foto: Andreas Gora/dpa

Berlin (dpa/bb) – Hertha-Trainer Stefan Leitl war bester Laune. In das Spitzenspiel gegen den VfL Wolfsburg am Samstagabend (20.30 Uhr/RTL Nitro und Sky) gehen die Berliner selbstbewusst und mit viel guter Stimmung. Schließlich ist der Hauptstadtclub in der 2. Fußball-Bundesliga mit 28 von 30 möglichen Punkten unangefochtener Tabellenführer. «Sehr viel Freude, auch viel Dankbarkeit für das, was wir momentan haben, nehme ich schon wahr», sagte Leitl über die Stimmung in der Stadt. 

Volles Haus

70.000 Fans werden im Olympiastadion erwartet. Der Heimbereich ist ausverkauft. Er habe das Stadion schon mal voll erlebt, aber «trotzdem ist es natürlich spektakulär. Wenn man mal sieht, was in anderen Ländern in zweiten Ligen passiert und was bei uns hier los ist», freute sich der Trainer. Rund 65.000 sind Berliner und Berlinerinnen, die «kommen, um meine Jungs zu sehen. Das ist großartig und auch ein Beleg dafür, ich wiederhole mich da gerne, dass momentan viele Dinge gut funktionieren und wir den Leuten sehr viel Freude machen». 


Gersbeck bringt den Fansong in die Kabine

«Wir werden ungeschlagen sein – 100 Punkte, Hertha BSC!» skandieren die Berliner Fans seit Wochen. Erstaunlicherweise ist diese Punktezahl auch nach zehn Spielen noch erreichbar. Das Lied hat es nun auch in die Mannschaftskabine geschafft – dank Torwart und DJ Marius Gersbeck. «Wie oft, weiß ich nicht, aber auch der läuft in der Kabine», sagte Leitl. «Wir haben ja mit Marius Gersbeck jemanden, der auch für die Vergnügung zuständig ist und deswegen auch zuständig für die Musik.»

Bei den Stickern kann Leitl nicht helfen

Der Zweitligist verkauft in dieser Saison ein Stickeralbum und die dazugehörigen Aufkleber. Im Fanshop ist ersteres aktuell ausverkauft, auch in Supermärkten sollen das Heft und die Sticker oft schon vergriffen sein. Leitl kann beim Sammeln nicht helfen. «Ich habe auch nichts mehr, ich kann euch nichts geben», scherzte der Trainer.