Blumen und Kerzen säumen die Landstraße am Unfallort bei Biesenthal im Kreis Barnim.
Blumen und Kerzen säumen die Landstraße am Unfallort bei Biesenthal im Kreis Barnim. Foto: Annette Riedl/dpa

Biesenthal (dpa/bb) – Nach dem Tod von vier jungen Mopedfahrern bei einem Verkehrsunfall im Landkreis Barnim bleibt die Anteilnahme groß. «Der Unfallort ist noch immer eine Pilgerstätte», sagte der Bürgermeister von Biesenthal, Carsten Bruch (CDU). Bei einer Gedenkveranstaltung in einer Kirche in Bernau hätten sich am Donnerstagabend mehr als 1.000 Menschen versammelt und Trost gesucht. Auch vor dem Eingang standen noch viele Menschen. An der Unfallstelle legten seit Donnerstag viele Menschen Blumen nieder und zündeten Kerzen an. 

Ein 61 Jahre alter Autofahrer hat am Mittwochabend auf einer Landstraße bei Biesenthal mehrere Fahrzeuge überholen wollen und krachte in eine Gruppe von Mopedfahrern. Vier junge Menschen im Alter von 14, 15, 16 und 19 Jahren starben an der Unfallstelle.


 Sie sollen Fans der Moped-Marke Simson gewesen sein, wie aus Beiträgen in den sozialen Medien hervorgeht. Etliche junge Menschen kamen auch mit ihren Mopeds zur Unfallstelle.

Für eine Bewertung des Unfallhergangs wartet die Polizei unter anderem auf die Untersuchung eines Gutachters. «Das wird ein paar Tage dauern», sagte ein Sprecher der Polizeidirektion Ost. Auch Zeugen des Unfalls müssten noch gehört werden. Die Polizei ermittele mit Hochdruck und großer Sorgfalt, so der Sprecher. Dem Autofahrer wurde auch eine Blutprobe entnommen. Das Ergebnis steht noch aus.