Berlin (dpa/bb) – Die Berliner Tafel hat insgesamt sechs Tonnen übriggebliebene Lebensmittel auf der Grünen Woche eingesammelt und an soziale Einrichtungen verteilt. Mehr als 2.300 Menschen konnten während der Messetage mit den Lebensmitteln unterstützt werden, wie die Tafel mitteilte.
Vor allem «Eintöpfe, belegte Brötchen, Brote, Würstchen und andere Messe-Köstlichkeiten» wurden an verschiedene Einrichtungen gebracht – etwa zur Stadtmission und Obdachlosenhilfe sowie zu Notunterkünften und Wohnheimen. Mehr als 330 Ehrenamtliche halfen demnach nach Messeschluss bei der abendlichen Sammlung und Verteilung der Nahrungsmittel.
Die Grüne Woche feierte in diesem Jahr ihr hundertjähriges Bestehen. Vom 16. bis zum 25. Januar konnte die Agrarmesse nach Angaben der Berliner Messe laut vorläufiger Zählung rund 350.000 Besucherinnen und Besucher anlocken.
Seit fast 30 Jahren sei die Messe ein Höhepunkt für die Arbeit der Berliner Tafel. «Wir gratulieren sehr herzlich zum hundertjährigen Jubiläum und freuen uns, dass wir obdachlosen Menschen wieder hochwertige Messeware bringen durften», sagte Sabine Werth, Gründerin und Vorsitzende der Berliner Tafel, laut Mitteilung.
