Der Hochschule zufolge verhielten sich die Blockierer friedlich.
Der Hochschule zufolge verhielten sich die Blockierer friedlich. Foto: Malin Wunderlich/dpa

Berlin (dpa) – Nach einer ersten Blockade am Vortag haben Studenten den Eingang zu einem weiteren Hochschulgebäude in Berlin versperrt. An der Alice Salomon Hochschule im Ortsteil Hellersdorf gebe es eine Studentendemonstration und eine Blockade des Haupteingangs, sagte ein Sprecher der Hochschule. Es handle sich um eine temporäre Blockade, die Veranstaltung soll sich seinen Angaben nach gegen 16 Uhr auflösen.

Die Berliner Polizei teilte auf X mit, der Haupteingang sei mit Möbeln und weiteren Gegenständen versperrt. «Diese Aktion wird derzeit als Spontanversammlung gewertet und aktuell von der Hochschule geduldet.»


Derzeit ist nach Angaben der Hochschule nur der Haupteingang blockiert, der Zugang zum Gebäude ist durch einen Nebeneingang möglich. Dadurch gebe es keine weitere Störung des Hochschulablaufs. Zudem verhielten sich die rund 100 Studierenden friedlich.

Dem Sprecher der Hochschule zufolge gibt es eine Forderungsliste der Studierenden. Dazu sei man im Dialog. Zu den konkreten Forderungen äußerte er sich zunächst nicht. Es handle sich bei der Aktion um ein «Zeichen der Solidarität mit den Protesten in Frankreich», sagte der Sprecher. Jedoch seien verschiedene Akteure daran beteiligt.

Am Mittwoch gab es bereits eine Blockade vor dem Otto-Suhr-Institut der Freien Universität (FU) Berlin. Die Teilnehmer protestierten unter anderem gegen Sozialkürzungen und solidarisierten sich mit Streikenden in Frankreich. Die Aktion wurde demnach von der Initiative «Gen Z regelt» organisiert.