Küchen geben Einblicke, wie sie aus geretteten Lebensmitteln Mahlzeiten kochen (Symbolbild).
Küchen geben Einblicke, wie sie aus geretteten Lebensmitteln Mahlzeiten kochen (Symbolbild). Foto: Fernando Gutierrez-Juarez/dpa

Berlin (dpa/bb) – Zum dritten Mal finden ab heute die Berliner Zero-Waste-Aktionswochen statt. In Upcycling-Workshops und Repair-Cafés sowie Vorträgen und bei Tausch-Events soll bis zum 29. November gezeigt werden, wie Ressourcen geschont und Dinge länger im Kreislauf behalten werden können. Dabei sollen Initiativen und Organisationen sichtbar werden, die auch außerhalb der Aktionswochen zirkuläre Strukturen fördern und umsetzen, sagte Meike Al-Habash, die Leiterin der Zero-Waste-Agentur. 

Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Workshops können etwa aus recyceltem Papier nachhaltige Geschenkverpackungen ohne Müll basteln und auch lernen, Kleidung mit der japanischen Sashiko-Technik aus alten Stoffresten zu reparieren. Dabei werden aus Jeans, Cord oder Baumwolle individuelle Flicken gemacht. Küchen geben zudem Einblicke, wie sie aus geretteten Lebensmitteln Mahlzeiten kochen. 


Die BSR bietet bei diversen Kieztagen einen Tausch- und Verschenkemarkt und es gibt mehrere offene Textil- und Holzwerkstätten. Auch Foodsharing- und Kleidertausch-Events finden statt. Es geht dabei auch darum, Neues zu entdecken und kreativ zu werden. Dazu eingeladen sind Verwaltung und Politik, Wirtschaft, Initiativen, Vereine, Bildungseinrichtungen und Bürgerinnen und Bürger. Einen Überblick über alle Angebote gibt es auf https://www.zerowaste-aktionswochen.de.