Das Restaurant «Kanaan» in Prenzlauer Berg ist Vorbild für ein neues Serienprojekt. (Archivbild)
Das Restaurant «Kanaan» in Prenzlauer Berg ist Vorbild für ein neues Serienprojekt. (Archivbild) Foto: Jens Kalaene/dpa

Berlin (dpa/bb) – Ein neues Serienprojekt soll die Geschichte eines Israelis und eines Palästinensers erzählen, die in Berlin zusammen ein Restaurant eröffnen. Inspiriert ist der Stoff von den befreundeten Machern des Restaurants «Kanaan» in Prenzlauer Berg, Oz Ben David und Jalil Dabit, wie die Filmproduktionsfirma Traumfabrik Babelsberg mitteilte.

Die Mini-Serie mit dem Titel «Breaking the Binary» ist noch in der Entwicklung. Sie thematisiert die Schwierigkeiten der beiden Protagonisten zwischen gesellschaftlicher Erwartungshaltung, wirtschaftlichem Druck und persönlichen Widersprüchen.


Restaurant «Kanaan» Ziel von Angriffen

An dem Projekt beteiligt sind den Angaben zufolge unter anderem die Autorin und Journalistin Mirna Funk, der in Israel aufgewachsene palästinensische Schauspieler Yousef Sweid («Game of Thrones», «Unorthodox») und der Drehbuchautor und Regisseur Thomas Mielmann.

Die beiden Betreiber des «Kanaan» sind in der jüngeren Vergangenheit immer wieder angefeindet worden. Unter anderem gab es im vergangenen Juli einen Einbruch in das israelisch-palästinensische Restaurant, bei dem Teile der Einrichtung zerstört wurden. Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) bezeichnete das Restaurantprojekt bei einem anschließenden Besuch als vorbildlich.