In NRW läuft eine Razzia gegen Rocker der «Hells Angels». (Archivbild)
In NRW läuft eine Razzia gegen Rocker der «Hells Angels». (Archivbild) Foto: Fredrik von Erichsen/dpa

Duisburg/Berlin (dpa/bb) – Auch Berlin ist von der groß angelegten Razzia gegen ein Geldwäsche-Netzwerk um Rocker der «Hells Angels» betroffen. Die Federführung haben die Ermittlungsbehörden in Duisburg in Nordrhein-Westfalen. Spezialkräfte rückten dort am frühen Morgen zum Großeinsatz aus. 

Parallel gebe es Durchsuchungen von sechs Objekten in den Ländern Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Berlin und Bayern, teilte die Polizei in NRW mit. Auch andere europäische Länder sind betroffen. Weitere Angaben zu dem Einsatz in der Bundeshauptstadt machte die Polizei bislang nicht. 


Wie eine Sprecherin der Polizei Duisburg sagte, richtet sich der Einsatz gegen ein internationales Netzwerk von Geldwäschern sowie gegen eine kriminelle Vereinigung. Bei dieser handelt es sich nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur um die «Hells Angels». 

Insgesamt werden laut Polizei mehr als 100 Objekte durchsucht. Es gibt 71 Beschuldigte, darunter nach Angaben der Ermittlungsbehörden «hochrangige Mitglieder einer Rockergruppierung».