Das Planetarium warb mit Brillen für die partielle Sonnenfinsternis. (Archivbild)
Das Planetarium warb mit Brillen für die partielle Sonnenfinsternis. (Archivbild) Foto: Jens Kalaene/dpa/ZB

Berlin (dpa/bb) – Kurz vor der partiellen Sonnenfinsternis haben sich im Umkreis des Planetariums in Berlin-Prenzlauer Berg hunderte Menschen eingefunden. Die Polizei versuchte, die Menschenmasse zu koordinieren. Es seien «wahnsinnig viele Menschen zu dem Planetarium gekommen», sagte ein Sprecher der Polizei. Man wolle versuchen, die Massen «in geordnete Strukturen zu bekommen». Es gehe um die «reine Gefahrenabwehr», so der Sprecher.

Das Zeiss-Großplanetarium hatte damit geworben, eine kostenfreie Sonnenfinsternisbrille zur Verfügung zu stellen. Aber nur «solange der Vorrat reicht», so die Pressesprecherin der Stiftung Planetarium Berlin. 


Der Bereich rund um das Zeiss-Großplanetarium sei derzeit «stark ausgelastet», schrieb die Polizei auf der Plattform «X». Mehr als 3.000 Menschen befänden sich bereits dort. Es komme zu Verkehrsbehinderungen und der S-Bahnhof Prenzlauer Allee sei gesperrt. «Aufgrund der Überfüllung bitten wir Sie dringend, nicht mehr zum Zeiss-Großplanetarium zu kommen. Zudem sind keine Sonnenfinsternis-Brillen mehr verfügbar.»

Ab etwa 19.15 Uhr schiebt sich der Mond vor die Sonne und sorgt für eine partielle Sonnenfinsternis. Das Schauspiel dauert eine Weile. Gegen 20.08 Uhr hat sich der Mond schließlich zu etwa 85 Prozent vor die Sonne geschoben. Das ist die maximale Bedeckung, die in Berlin zu sehen ist. Gegen 20.37 Uhr endet das Schauspiel.