Minerva Hase (r) und Nikita Volodin zählen bei den Olympischen Spielen in Italien zu den Medaillenkandidaten.
Minerva Hase (r) und Nikita Volodin zählen bei den Olympischen Spielen in Italien zu den Medaillenkandidaten. Foto: Andreas Gora/dpa

Berlin (dpa) – Die Paarlauf-Vizeweltmeister Minerva Hase und Nikita Volodin gehen gelassen mit dem Medaillendruck vor Olympia in Mailand und Cortina d’Ampezzo um. «Wir sind schon Typen, die das auch ein bisschen brauchen, um noch mal den nächsten Schritt zu machen», sagte Hase bei einem Medientermin in Berlin genau einen Monat vor der Eröffnungsfeier der Winterspiele in Italien.

«Wir gehen unseren Weg einfach weiter, wie wir ihn in den letzten drei Jahren gegangen sind. Von Saison zu Saison ist nun mal der Druck höher, die Erwartung höher – nicht nur von außen, auch von uns selber», äußerte Hase. 


Man wolle sich Schritt für Schritt auf den Saison-Höhepunkt vorbereiten. «Im Endeffekt laufen wir für uns selber. Wir selber wollen gerne gut laufen. Das ist nicht für jemanden anderen, sondern nur für uns», erklärte Hase, für die es mit Volodin am 15. und 16. Februar in Mailand um die Medaillen geht.

Vor Olympia kommt die EM als «Generalprobe»

Vor den Olympischen Spielen steht für die beiden 26-Jährigen in der kommenden Woche aber erst noch die Titelverteidigung bei der Eiskunstlauf-Europameisterschaft im britischen Sheffield an. Die EM sei die «Generalprobe» für Olympia, betonte Hase.

Auf den kontinentalen Titelkämpfen liege zunächst auch der Fokus. «Wir denken jetzt noch gar nicht so viel an Olympia, sondern wir trainieren jetzt diese Woche, um bei der EM gut zu laufen. Und nach der EM trainieren wir, um bei Olympia gut zu laufen.»