Berlin/Freiburg (dpa) – Freiburgs unumstrittener Stammtorhüter Noah Atubolu muss im DFB-Pokal-Viertelfinale bei Hertha BSC auf der Bank Platz nehmen. Wie schon in der zweiten Runde beim 3:1 in Düsseldorf und dem 2:0-Sieg im Achtelfinale gegen Darmstadt wird Ersatzkeeper Florian Müller auch am Dienstag (20.45 Uhr/Sky) im Tor des SC Freiburg stehen.
«Flo hat gegen Darmstadt ein super Spiel gemacht und hatte in den letzten Wochen gute Trainingseinheiten», begründete Trainer Julian Schuster die Entscheidung. Das sei auch eine Belohnung dafür, «wie er auf der Bank mitfiebert, wie er sich einbringt und präsentiert».
Schuster: Team soll über Highlight nicht zu viel nachdenken
Die Torhüter-Position war die einzige Personalie in Bezug auf die Startformation, zu der sich der SC-Coach klar äußerte. Rechtsverteidiger Philipp Treu wird im dritten Pokal-Duell mit einem Fußball-Zweitligisten nacheinander wieder im Kader stehen. Beim Heimsieg gegen Bremen am Samstag war er wegen muskulärer Probleme geschont worden.
Ansonsten hofft Schuster, dass sich seine Mannschaft «auf das Wesentliche, auf die Aufgabe konzentriert» und möglichst nicht zu sehr darüber nachdenkt, dass es «ein Highlight-Spiel» ist. Mit zwei weiteren Siegen würde der Sport-Club nach der Niederlage im Elfmeterschießen 2022 gegen RB Leipzig wieder ins Endspiel einziehen und dann wieder im Berliner Olympiastadion auflaufen.

