Die Tennisanlage des LTTC Rot-Weiß stand nach einem Unwetter am Finaltag teilweise unter Wasser.
Die Tennisanlage des LTTC Rot-Weiß stand nach einem Unwetter am Finaltag teilweise unter Wasser. Foto: Andreas Gora/dpa

Berlin (dpa) – Die Unwetter über der Hauptstadt haben den Zeitplan beim finalen Tag der Berlin Tennis Open durcheinandergewirbelt. Die Wassermassen haben das Gelände zum Teil überschwemmt, sodass sogar die Besucher evakuiert werden mussten.

Nach einem «mit den Behörden abgestimmten Notfallplan wurden die Besucher in dem umliegenden Auerbachtunnel sowie im S-Bahnhof Grunewald untergebracht», sagte Pressesprecher Claus Frömming. Auch die Journalisten wurden aufgefordert, das Medienzentrum nicht zu verlassen.


Wann die Veranstaltung beginnen kann, ist unklar. Zunächst muss das Gelände von den Wassermassen befreit werden, dann wird untersucht, ob keine Gefahren mehr für Besucher bestehen. Neben möglichen Stromschlägen könnten auch Stolperfallen ein Risiko darstellen. 

Finale könnte auch Montag stattfinden

Je nach Wetterlage könnte das Gelände gegen 15.00 Uhr wieder freigegeben werden, ab 16.00 Uhr könnte das Einzelfinale zwischen Jessica Pegula aus den USA und der Tschechin Linda Noskova beginnen.

Sollte es jedoch erneut zu Regenfällen kommen, könnte das Finale laut Frömming auch auf den Montag verschoben werden. Beide Einzelspielerinnen hätten die Bereitschaft dazu signalisiert.

Hertha öffnet Stadion später

Auch bei den Frauen von Hertha BSC mussten Maßnahmen vor dem Relegations-Rückspiel zum Aufstieg in die 2. Liga gegen den 1. FC Saarbrücken ergriffen werden. Aufgrund des Unwetters wurden die Tore des Amateurstadions später geöffnet. Auch bei den Fußballerinnen ist man mit Notfallplänen auf weitere Unwetter vorbereitet.