
Ortrand (dpa) – Nach dem Fund zweier Leichen in Ortrand in Südbrandenburg ermittelt die Staatsanwaltschaft nun wegen Mordes gegen einen Tatverdächtigen. Der 81-Jährige sei nach einer Unterbrechung erneut in Untersuchungshaft gekommen, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Cottbus. Er sei für hafttauglich erklärt worden. Zuvor hatte die «Lausitzer Rundschau» über den Mordverdacht berichtet.
Gegen den Mann war zunächst wegen Totschlags ermittelt worden. Auskünfte über die Hintergründe der Tat, wie etwa ein Motiv, seien weiterhin nicht möglich, weil sie Gegenstand der laufenden Ermittlungen seien, hieß es von der Staatsanwaltschaft.
Beziehung zwischen den Opfern und dem Verdächtigen bleibt unklar
Die Polizei hatte Ende Juli in Ortrand, einer Kleinstadt im Landkreis Oberspreewald-Lausitz an der Landesgrenze zu Sachsen, zwei Tote in einem Nebengebäude eines Wohngrundstücks gefunden. Den damals 80-Jährigen fanden die Beamten schwer verletzt. Die Ermittler verdächtigen den Deutschen als Täter.
Die Opfer – ein 57 Jahre alter Mann und eine 45 Jahre alte Frau – waren mit einer Schusswaffe tödlich verletzt worden. Die Beziehung zwischen dem Tatverdächtigen und den beiden Opfern ist unklar.