
Salzburg (dpa/bb) – Die Eisbären Berlin haben ihr erstes Saisonziel erreicht. Am Mittwochabend machte der deutsche Meister mit einem 4:3 beim EC Red Bull Salzburg den Einzug ins Achtelfinale der Champions Hockey League (CHL) bereits am vorletzten Spieltag der Hauptrunde perfekt.
Nachdem die Berliner im vergangenen Jahr schon in der Gruppenphase ausgeschieden waren, hatten die Clubverantwortlichen ein besseres Abschneiden im Eishockey-Europapokal zu einer der Prioritäten für die aktuelle Saison erklärt.
Mit der Art und Weise, wie die Berliner den Sieg in Salzburg holten, war Cheftrainer Eric Dubois aber nur teilweise zufrieden. Schließlich wurde es nach einer zwischenzeitlichen 4:0-Führung noch einmal eng. «Wir haben ein paar Chancen zugelassen und uns Puckverluste erlaubt», monierte der Coach. «Daraus müssen wir lernen.»
Coach Dubois gibt den Nachwuchsspielern Chancen
Dubois hob aber auch hervor, dass er angesichts der vielen Spiele in den kommenden Tagen versucht habe, «die gesamte Bank so viel wie möglich einzusetzen». Dadurch hätten «einige junge Spieler mehr Gelegenheiten bekommen». So feierte der 19 Jahre alte Verteidiger Gregor Stocker sein Debüt im Profiteam und erhielt gleich mehr als 13 Minuten Spielzeit.
Für Nationalspieler Korbinian Geibel, der zum 2:0 getroffen hatte, war mit Blick auf das Ligaspiel gegen die Grizzlys Wolfsburg am Freitag (19.30 Uhr/ MagentaSport) wichtig, dass die Berliner ihre wettbewerbsübergreifende Erfolgsserie ausbauen konnten. «Im Endeffekt haben wir es geschafft, den Sieg zu holen, und das zählt», betonte er. «Wir haben jetzt fünf Spiele hintereinander gewonnen. Ich denke, darauf können wir gut aufbauen und weiter gewinnen.»
