Nina Mittelham (l) bejubelte ihren nächsten Meistertitel. (Archivbild)
Nina Mittelham (l) bejubelte ihren nächsten Meistertitel. (Archivbild) Foto: Xu Bingjie/XinHua/dpa

Berlin (dpa/bb) – Mit dem insgesamt elften Mannschaftstitel des TTC Berlin Eastside hat auch Nina Mittelham ein positives Ende nach einem verkrampften Start gefunden. Begann die Spielzeit für die 28-Jährige nach langer Verletzungspause mit einer Niederlage gegen Sabine Winter, konnte die Wahl-Berlinerin mit zwei Siegen in den beiden Finalspielen gegen die Nummer neun der Weltrangliste Eastside zum insgesamt neunten Double aus Meisterschaft und Pokal führen. 

«Wir haben schon viele Spiele gegeneinander gespielt. Jetzt zweimal gegen sie gewinnen zu können, zeigt, dass ich auf dem richtigen Weg bin», sagte Mittelham dem Bayerischen Rundfunk nach den beiden Siegen, die zu wichtigen Punkten beim 6:3 in Dachau und 5:1 im Rückspiel in Berlin geführt hatten.


Mittelham startet mit Niederlage

Nach dem knappen 3:2-Erfolg am Freitag gewann Mittelham auch am Samstag nach 1:2-Satzrückstand gegen die Dachauerin mit 3:2. «Das gibt mir sehr viel Selbstvertrauen. Sabine gibt niemals auf. Man muss andauernd konzentriert bleiben und darf nicht den Glauben verlieren», sagte Mittelham, die im ersten Spiel nach ihrer Verletzungspause am 21. September des Vorjahres noch mit 2:3 gegen die Nationalmannschaftskollegin das Nachsehen hatte. 

Mit dem insgesamt dritten Punkt im Rückspiel hatte Mittelham mit dem eigenen Sieg auch die Vorentscheidung im Meisterschaftsfinale erzwungen und konnte sich doppelt freuen, nachdem sie nach dem hart erkämpften 11:9 im fünften Satz erst einmal kräftig durchpusten musste.

Kampfansage von Winter

Ihre 33 Jahre alte Kontrahentin, die nach der Niederlage gegen Mittelham wusste, dass auch die gesamte Partie verloren war, schickte allerdings schon mal Grüße in Richtung neuer Spielzeit. 

«Berlin hat von Position eins bis acht sehr gute Spielerinnen. Die Mannschaft ist sehr ausgeglichen und kann gute Doppel aufstellen. Da ist es schwer, sechs Punkte zu holen», sagte Sabine Winter. «Wir haben eine junge Mannschaft. Ich glaube, dass wir noch besser werden können und nächstes Jahr wieder angreifen werden.»