
Cottbus (dpa) – Fußball-Drittligist Energie Cottbus kann mit den erforderlichen Umbaumaßnahmen im Zuge des Lizenzierungsverfahrens durch die Deutsche Fußball Liga (DFL) und des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) bereits am Freitag beginnen. Das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (MBJS) stimmte dem vorzeitigen Maßnahmenbeginn zu, wie der Verein mitteilte.
«Der FCE ist ein sportlicher Leuchtturm – nicht nur für Cottbus und die Lausitz, sondern für Brandenburg und ganz Ostdeutschland», sagte Brandenburgs Bildungsminister Steffen Freiberg, «der Aufstieg wäre mehr als ein sportliches Signal. Die 2. Bundesliga hat auch gesellschaftlich und wirtschaftlich eine Bedeutung für die Stadt und die Region. Deshalb will das Land den Verein unterstützen, wie wir es im vorigen Jahr in Aussicht gestellt hatten.»
Der Club hatte im vergangenen November die Projektanträge eingereicht und um eine möglichst zeitnahe Bearbeitung gebeten. Die im Aufstiegskampf befindlichen Cottbuser müssten das Stadion modernisieren, um den Zweitligaanforderungen der DFL und des DFB zu entsprechen und eine Lizenz zu erhalten.
Angesichts der Bedeutung des Clubs für die Region wurde der vorzeitige Beginn abgesegnet, auch wenn noch keine Entscheidung über die beantragte Förderung gefallen ist, da die Anträge noch «unter anderem baufachlich geprüft» werden müssen. Fördergelder in Höhe von zwei Millionen Euro sind aber im Doppelhaushalt für die Jahre 2025 und 2026 des Landes Brandenburg vorgesehen.
