Potsdam (dpa/bb) – Zum Tag der Industriekultur hat Brandenburgs Kulturministerium die Bedeutung der Industriegeschichte im Land unterstrichen. «Die Orte dieser Geschichte bewahren nicht nur Erinnerungen, sondern zeigen auch, wie sich Regionen durch technische Innovation, handwerkliches Können und das Engagement der Menschen weiterentwickelt haben», sagte Staatssekretär Tobias Dünow. Die Industriekultur stärke die Identität der Regionen.
Technikmuseen und einstige Fabriken in Brandenburg laden am Samstag zu besonderen Erkundungen ein. Eröffnet wurde der landesweite Aktionstag um 11.00 Uhr im historischen Glasmacherdorf Glashütte bei Baruth, wie das Touristische Netzwerk Industriekultur in Brandenburg mitteilte. Ehemalige Industrieanlagen und Technikmuseen von der Prignitz im Norden bis in die Lausitz im Süden bieten den Angaben zufolge seltene Einblicke, Rundgänge, Ausfahrten, Mitmachangebote und Kunst an.
«Der Tag der Industriekultur macht sichtbar, wie eng Brandenburgs Geschichte, Kultur und wirtschaftliche Entwicklung miteinander verbunden sind», führte Dünow aus. Die Industriegeschichte Brandenburgs sei vielfältig. «Sie reicht von der Glasherstellung – wie hier – über Wassermühlen, Eisenhütten, Ziegeleiparks, Textil- und Brikettfabriken bis zum Bergbau und zur Stahlproduktion.»

