Das Staatstheater in Cottbus. (Archivbild)
Das Staatstheater in Cottbus. (Archivbild) Foto: Frank Hammerschmidt/dpa

Cottbus (dpa/bb) – Die Max-Grünebaum-Stiftung hat in Cottbus ihre traditionellen Preise für Kunst und Wissenschaft an den Tänzer Alyosa Forlini und die Informatikerin Asya Mitseva vergeben. Forlini erhielt den Max-Grünebaum-Preis 2026, weil er in zahlreichen Hauptrollen überzeugt und das Ballettensemble maßgeblich geprägt habe, teilte die Stiftung mit. Er ist seit der Spielzeit 2019/2020 Teil des Staatstheaters Cottbus.

Der Max-Grünebaum-Preis für herausragende wissenschaftliche Leistungen an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (BTU) ging an Mitseva für ihre Dissertation. Sie untersucht darin die Online-Privatsphäre.


Seit 1997 verleiht die Max Grünebaum-Stiftung Preise an junge, herausragende Künstler des Staatstheaters Cottbus. Seit 2000 werden auch hervorragende Leistungen junger Wissenschaftler der BTU Cottbus-Senftenberg gefördert. Der Max-Grünebaum-Preis ist mit je 5.000 Euro dotiert. Hinzu kommen Förderpreise mit je 3.500 Euro.

Preise erinnern an Tuchfabrikant Grünebaum 

Die Auszeichnungen sollen an das Wirken des Cottbuser Tuchfabrikanten Max Grünebaum (1851-1925) erinnern. Der jüdische Unternehmer engagierte sich in der Stadt sozial und förderte das Cottbuser Theater. Seine Familie wurde in der Zeit des Nationalsozialismus aus Deutschland vertrieben und enteignet. In England gelang ihr ein Neuanfang.