Wegen der verschiedenen Tatbestände wird weiter ermittelt. (Symbolbild)
Wegen der verschiedenen Tatbestände wird weiter ermittelt. (Symbolbild) Foto: Carsten Rehder/dpa

Berlin (dpa/bb) – Nachdem er einen Diebstahl verhindert hat, ist ein Mann in Berlin-Fennpfuhl von einer Gruppe Männern mit Steinen und einem Schlagstock attackiert und verletzt worden. Der 32-Jährige beobachtete laut bisherigen Erkenntnissen der Polizei, wie ein Mann versuchte, einen E-Scooter zu stehlen. Als der Zeuge den Mann am Donnerstagmorgen von der Tat abhalten wollte, habe dieser den Ort verlassen. 

Mann mit Steinen beworfen und mit Stock geschlagen

Kurz darauf tauchten laut Polizei jedoch fünf bis sechs Männer mit Messern und Schlagstöcken auf. Demnach bewarfen sie den 32-Jährigen mit Steinen und schlugen mit dem Schlagstock mehrfach auf ihn ein. Der Mann wurde der Polizei zufolge leicht verletzt, konnte aber fliehen. 


Tatverdächtiger festgenommen

Als die Polizei eintraf, umstellte sie eigenen Angaben nach ein leerstehendes Gebäude, in das nach Informationen des 32-Jährigen zwei mutmaßliche Angreifer geflohen waren. Währenddessen näherte sich laut Polizei ein 26-jähriger Tatverdächtiger dem Gebäude und wurde daraufhin vorläufig festgenommen. 

Durchsuchung: Zwei Tatverdächtige und Tatwaffen gefunden

Ein Durchsuchungsbeschluss der Staatsanwaltschaft Berlin führte laut Polizei zu zwei Tatverdächtigen und den Tatwaffen. Vor Ort seien weitere Waffen und Gegenstände sichergestellt worden: eine Schusswaffe mit Munition und Zubehör, mehrere sogenannte Kugelbomben und zehn womöglich illegale, betriebsbereite Spielautomaten.

Insgesamt traf die Polizei eigenen Angaben nach bei der Durchsuchung auf acht Personen im Alter von 22 bis 45 Jahren. Bei drei Personen fand die Polizei demnach mutmaßliches Kokain und gegen zwei Männer habe ein Haftbefehl vorgelegen. Einer der beiden Männer wurde laut Polizei in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Die übrigen Personen seien nach den Maßnahmen entlassen worden. 

Die Ermittlungen wegen der verschiedenen Tatbestände laufen der Polizei zufolge weiter.