Die Degewo sowie die sechs weiteren landeseigenen Wohnungsunternehmen in Berlin planen Mieterhöhungen. (Archivbild)
Die Degewo sowie die sechs weiteren landeseigenen Wohnungsunternehmen in Berlin planen Mieterhöhungen. (Archivbild) Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/ZB

Berlin (dpa/bb) – Mieterinnen und Mieter bei den landeseigenen Wohnungsunternehmen in Berlin müssen sich auf höhere Mieten einstellen. Genaue Zahlen und den Umfang der Erhöhungen will der Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen (BBU) auf einer Pressekonferenz am Mittwoch bekanntgeben, wie ein Sprecher sagte. Derzeit würden die Daten noch zusammengetragen. Zuvor hatte die «Berliner Morgenpost» berichtet. Unklar blieb auch, ab wann die Mieten steigen sollen. 

Die Bestandsmieten bei den BBU-Mitgliedsunternehmen, zu denen auch die sieben landeseigenen Wohnungsunternehmen gehören, lagen Ende 2025 im Schnitt bei 7,18 Euro Nettokaltmiete pro Quadratmeter. Das ist deutlich günstiger als die Angebotsmieten, die auf den großen Immobilienportalen im Schnitt angezeigt werden. Die Berliner Linke als Wahlsiegerin der jüngsten Abgeordnetenhauswahl will die Mieten bei den landeseigenen Unternehmen einfrieren.