Bei einer Zollkontrolle von Seecontainern am Hamburger Hafen waren verdächtige Pakete in einer Lieferung von Kokosnüssen festgestellt worden. Nun beginnt der Prozess in dem Fall. (Archivbild)
Bei einer Zollkontrolle von Seecontainern am Hamburger Hafen waren verdächtige Pakete in einer Lieferung von Kokosnüssen festgestellt worden. Nun beginnt der Prozess in dem Fall. (Archivbild) Foto: Soeren Stache/dpa

Berlin/Hamburg (dpa) – Rund ein halbes Jahr nach dem Fund von mehr als einer Tonne Marihuana in einer Kokosnuss-Lieferung beginnt in Berlin der Prozess gegen fünf Angeklagte. Die Lieferung soll im Oktober 2025 in Seecontainern im Hamburger Hafen angekommen sein – Zollfahnder in Berlin stellten sie sicher. Die Verhandlung beginnt heute (13.30 Uhr) am Berliner Landgericht. 

Einem 69-Jährigen wird vorgeworfen, das Marihuana zwischen einer Lieferung Kokosnüsse nach Deutschland geschmuggelt zu haben. Die vier Mitangeklagten im Alter von 36 bis 41 Jahren haben sich laut Staatsanwaltschaft im November 2025 auf einem Gewerbegrundstück in Berlin-Spandau gegen Entgelt am Entladen beteiligt.


Spezialeinheiten der Polizei hatten die Fracht nach früheren Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft bis nach Berlin verfolgt. Die Kokosnuss-Lieferung sei an den 69-Jährigen adressiert gewesen. Für den Prozess sind bislang fünf Verhandlungstage bis zum 27. Mai terminiert.