
Cottbus (dpa) – Wasser ist für die Unternehmen nach Ansicht der Industrie- und Handelskammer (IHK) Cottbus ein wichtiger Standortfaktor. «Die Wirtschaft muss darauf vertrauen können, dass die wirtschaftliche Lage nicht weiter unter Druck gerät, weil Wasser knapp wird», sagte IHK-Hauptgeschäftsführer André Fritsche vor der dritten Wasserkonferenz Lausitz. «Der Erfolg des Strukturwandels hängt an den Lösungen im Wassermanagement. Spätestens 2038 mit dem Ende des Kohleabbaus wird es trocken in der Lausitz, sollten wir nicht jetzt gegensteuern.»
Strukturwandel in der Wasserwirtschaft
Im bundesweiten Vergleich ist Brandenburg eines der trockensten Bundesländer. Die Wasserkonferenz Lausitz will in den Blick nehmen, wie sich der Strukturwandel in der Wasserwirtschaft – also Wasserversorgung und Abwasserentsorgung – gestaltet. Die Lausitz in Brandenburg und Sachsen steht im Zeichen des Übergangs von Kohle zu erneuerbaren Energien.
Das Treffen in Cottbus wird vom Verein Wassercluster Lausitz, der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (BTU) und der IHK Cottbus veranstaltet. Dazu werden etwa 250 Gäste erwartet. Die obersten Wasserbehörden der Länder Sachsen, Brandenburg und Berlin äußern sich dort ebenfalls.