Herbert Knaup kommt aus dem Allgäu, lebt aber heute in Berlin. (Archivbild)
Herbert Knaup kommt aus dem Allgäu, lebt aber heute in Berlin. (Archivbild) Foto: Christian Charisius/dpa

Augsburg (dpa) – Der Schauspieler Herbert Knaup (70, «Die Kanzlei») hätte sich selbst gerne in Quentin Tarantinos Film «Inglourious Basterds» gesehen. Tarantino habe monatelang nach einem Hauptdarsteller gesucht «und schon gedacht, dass die Rolle keiner spielen kann, bis er dann auf Christoph Waltz gestoßen ist», sagte Knaup der «Augsburger Allgemeinen». «Obwohl ich auch kurz gezuckt habe, habe ich mich nicht casten lassen, sonst hätte ich mich möglicherweise doch geärgert.» 

«Inglourious Basterds» (2009 erschienen) wurde unter anderem im Studio Babelsberg in Potsdam gedreht. «Wenn einen eine Figur wirklich sehr reizt und man wird abgelehnt, dann kann das schon frustrierend sein», sagte Knaup. «Dem muss man sich nicht immer aussetzen.»


Christoph Waltz (70), deutsch-österreichischer Schauspieler, erhielt für seine Darstellung des zynischen SS-Offiziers Hans Landa in «Inglourious Basterds» einen Oscar als bester Nebendarsteller. 

Knaup wurde am 23. März 1956 im bayerischen Sonthofen geboren, lebt aber seit Jahren in Berlin. Seit 2015 spielt er in der ARD-Serie «Die Kanzlei» Rechtsanwalt Markus Gellert.