Die Person aus dem Großraum Berlin befindet sich in häuslicher Quarantäne.
Die Person aus dem Großraum Berlin befindet sich in häuslicher Quarantäne. Foto: Christoph Reichwein/dpa

Berlin (dpa/bb) – Der vom Hantavirus-Ausbruch betroffene Schiffspassagier aus dem Großraum Berlin befindet sich in häuslicher Isolation. «Das zuständige Gesundheitsamt steht im Kontakt und überwacht die häusliche Quarantäne engmaschig», hieß es von der Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit. Sollten Symptome auftreten sei eine «mit dem Gesundheitsamt sowie die Organisation einer Untersuchung im Krankenhaus vereinbart».

Person symptomfrei und «wohlauf»

Die Person sei weiterhin symptomfrei «und den Umständen entsprechend wohlauf». Seit der Ankunft am Sonntag im niederländischen Eindhoven sei die erforderliche Diagnostik erfolgt – zuletzt habe eine medizinische Einschätzung im Uniklinikum Frankfurt (Main) stattgefunden. Daher bestehe keine Notwendigkeit mehr zur Diagnostik und zur stationären Aufnahme in der Charité, hieß es von der Senatsverwaltung für Gesundheit. Die nötige Isolierung könne außerhalb eines Krankenhauses stattfinden.


Ursprünglich sei eine Aufnahme für 24 Stunden in die Charité zur Untersuchung und Diagnostik geplant gewesen. Diese Planung stammte demnach aus einer Zeit, als unklar war, in welchem Umfang die Kontaktperson auf dem Weg nach Berlin medizinisch untersucht wird.