Der Modedesigner und TV-Moderator Guido Maria Kretschmer empfindet Berlin als zunehmend raue Stadt. (Archivbild)
Der Modedesigner und TV-Moderator Guido Maria Kretschmer empfindet Berlin als zunehmend raue Stadt. (Archivbild) Foto: Marcus Brandt/dpa

Hamburg (dpa) – Der Modedesigner und TV-Moderator Guido Maria Kretschmer empfindet eigenen Worten zufolge Berlin als zunehmend raue Stadt. «Alle amüsieren sich im Tiergarten, lassen ihren Dreck und ihren Müll da, und keiner macht mal was Nettes», sagte der 61-Jährige im Podcast «Dein Ernst» im Gespräch mit Benjamin von Stuckrad-Barre. «Das ist wirklich eine raue Stadt geworden.» In seinen Augen sei Berlin heute «etwas rauer» als früher und «wirklich voll».

Der «Shopping Queen»-Moderator, der in Münster geboren wurde, war vor einigen Jahren von Berlin nach Hamburg gezogen. Ausschlaggebend dafür war letztendlich, dass ihm das Pendeln zu viel wurde, wie Kretschmer erzählt. In einer Nacht habe er «fast einen schweren Unfall» gehabt. 


Er habe Berlin in guter Erinnerung, betonte der Modedesigner. «Ich bin da ein bisschen erwachsen geworden. Ich habe der Stadt viel zu verdanken. Ich kenne mich da super aus, habe da viele Freunde.» Die Hauptstadt sei außerdem ein Ort, an dem «viele Menschen sehr kreativ sein dürfen und immer noch können». Auch seine neue Heimat Hamburg «liebe» er sehr, sagte Kretschmer. «Nur ich finde, die können hier keinen Verkehr. Das regt mich hier extrem auf manchmal.»