Spremberg (dpa/bb) – Nach dem Diebstahl mehrerer sogenannter Stolpersteine in Spremberg (Landkreis Spree-Neiße) sind zwei der kleinen Gedenktafeln wieder eingesetzt worden. «Die entwendeten Stolpersteine für Ellen und Nathan Bernfeld sind gestern unter großer Anteilnahme von jungen und älteren Sprembergern ersetzt worden», hieß es in einer Mitteilung der Stadt. Die Stolpersteine erinnern an das Ehepaar Bernfeld, das während der NS-Zeit Repressalien erlitt und nach dem Krieg beim Wiederaufbau der Stadt half.
Unbekannte hatten die Steine am 22. August dieses Jahres aus dem Gehweg gerissen und gestohlen. Der für politisch motivierte Straftaten zuständige Staatsschutz ermittelte. In Spremberg gibt es nach Angaben der Stadt jetzt wieder 18 Stolpersteine. Im ganzen Bundesland Brandenburg sind mittlerweile fast 1.500 Stolpersteine verlegt worden. Das teilte das Aktionsbündnis Brandenburg mit.

