Welthandballer Mathias Gidsel war einmal mehr bester Berliner Werfer (Archivbild)
Welthandballer Mathias Gidsel war einmal mehr bester Berliner Werfer (Archivbild) Foto: Andreas Gora/dpa

Berlin (dpa/bb) – Die Füchse Berlin haben im Kampf um einen Champions-League-Platz in der Handball-Bundesliga einen Rückschlag einstecken müssen. Die Berliner kamen am Donnerstagabend vor 8.601 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle gegen die TSV Hannover-Burgdorf überraschend nicht über ein 30:30 (11:15) hinaus. Beste Berliner Werfer waren Mathias Gidsel mit neun und Mijajlo Marsenic mit fünf Toren.

Die Gastgeber fanden gleich gut in die Partie und gingen schnell 2:0 in Führung. Auch dank Lasse Ludwig, der dieses Mal den Vorzug im Tor von Dejan Milosavljev bekommen hatte. Der 23-Jährige brachte mit seinen Paraden schon früh die Gäste zur Verzweiflung – dabei hielt er auch einen Siebenmeter. 


Füchse müssen am Ende sogar noch zittern

Allerdings gingen auch die Füchse zunehmend fahrlässiger mit ihren Chancen um. Sie gingen zwar 6:3 in Führung, trafen dann aber über acht Minuten lang nicht mehr. Hannover-Keeper Joel Birlehm wurde nun immer stärker. Nach einem 0:7-Lauf liefen die Füchse erst einmal einem Rückstand hinterher.

Die Füchse kamen dann aber verbessert aus der Kabine. Nach 36 Minuten glichen sie zum 16:16 aus, in der 41. Minute gelang nach langer Zeit wieder die Führung. Bis auf 26:23 konnten sich die Hausherren anschließend absetzen, doch in der Schlussphase wurde der Vorsprung verspielt. Mit der Schlusssirene verhinderte Ludwig mit einer Parade sogar eine drohende Niederlage.