Minerva Fabienne Hase (l) und Nikita Volodin wurden zu Berlins Sportlern des Jahres gewählt. (Archivbild)
Minerva Fabienne Hase (l) und Nikita Volodin wurden zu Berlins Sportlern des Jahres gewählt. (Archivbild) Foto: -/kyodo/dpa

Berlin (dpa/bb) – Das Eiskunstlaufpaar Minerva Fabienne Hase und Nikita Volodin ist zu Berlins Sportlern des Jahres gewählt worden. Die beiden 26-Jährigen hatten die Eiskunstlauf-Europameisterschaften in Tallinn gewonnen und Silber bei den Weltmeisterschaften in Boston und lagen in der Einzelwertung sowohl bei den Frauen als auch den Männern ganz oben. 

Die Fußballerinnen des 1. FC Union Berlin konnten gleich zwei Titel einheimsen. Trainerin Ailien Poese dominierte bei den Funktionären, die Mannschaft setzte sich bei den Frauen-Teams durch. Bei den Männern gewann der deutsche Handball-Meister Füchse Berlin auch den Titel in der Mannschaftswertung. Bei der Champions-Gala in der Estrel Convention Hall wurden die Gewinner vor knapp 2.000 Gästen geehrt. Der Publikumspreis der Hauptstadt-Medien wird seit 1979 vergeben.


Füchse im Berliner Meisterkampf vorn

Hase verwies Sprinterin Gina Lückenkemper und Box-Weltmeisterin Nina Meinke auf die Plätze. Ihr Partner Volodin setzte sich gegen Speerwerfer Julian Weber und Hockey-Spieler Paul Dösch durch. 

Die Unionerinnen verwiesen die Titelverteidigerinnen von Alba Berlin auf den zweiten Rang, Dritte wurden die drei Rhythmischen Sportgymnastinnen Neele Arndt, Anja Kosan und Helena Ripken, die Team-Weltmeisterinnen wurden und EM-Bronze gewannen. 

Die Füchse gewannen nach der deutschen Meisterschaft auch den Berliner Titel gegen zwei weitere nationale Champions. Der Eishockey-Meister Eisbären Berlin belegte den zweiten Rang vor dem Volleyball-Titelträger BR Volleys.