
Berlin (dpa/bb) – Die Wasserwacht des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) ist in der Badesaison in Berlin zu Hunderten Einsätzen ausgerückt. Rund 1.130 Menschen sei Hilfe geleistet worden, davon seien zehn Menschen aus akuter Lebensgefahr gerettet worden, teilte die Berliner DRK-Wasserwacht in einer Bilanz mit.
Die Einsatzkräfte leisteten in 125 Fällen Erste Hilfe, halfen bei 472 Havarien von Booten und bei 20 Personensuchen. Außerdem rückten sie nach eigenen Angaben 61 Mal zu technischen Hilfeleistungen und Umwelteinsätzen aus. Insgesamt gab es 678 Einsätze.
Rund 160 Ehrenamtliche
Mit dem Ende der Badesaison, die von Anfang Mai bis Ende September ging, ende für die Wasserwacht auch eine intensive Zeit, hieß es. Rund 160 ehrenamtliche Wasserretterinnen und Wasserretter seien an den Wochenenden und Feiertagen im Einsatz gewesen. Während der Sommerferien habe es Sonderschichten gegeben.
Der Präsident des Berliner Roten Kreuzes, Mario Czaja, betonte, wie wichtig das ehrenamtliche Engagement für die Sicherheit an Berliner Gewässern sei. «Hinter jedem Einsatz stehen Menschen, die ihre Freizeit einsetzen, um anderen zu helfen – manchmal unter schwierigen und gefährlichen Bedingungen. Dafür danke ich allen unseren Wasserretterinnen und Wasserrettern ganz herzlich», sagte Czaja.
Drei Wasserrettungsstationen
Die Wasserwacht des DRK Berlin hat drei Wasserrettungsstationen: in Alt-Gatow, Breitehorn und am Wannsee. Das Einsatzgebiet reicht von der Unterhavel über den Großen Wannsee, die Seenkette Kleiner Wannsee, Pohlesee, Stölpchensee und Griebnitzsee bis zu einem Teilstück des Teltowkanals.
Außerhalb der Badesaison gibt die Wasserwacht unter anderem Schwimmkurse für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Sie appelliert insbesondere an Eltern, ihren Kindern frühzeitig eine gute Schwimmausbildung zu ermöglichen, um Badeunfälle zu verhindern.