Linke-Spitzenkanidadtin Elif Eralp (links) und die Berliner Co-Vorsitzende Kerstin Wolter treffen zu den Vorgesprächen im Haus der Statistik ein.
Linke-Spitzenkanidadtin Elif Eralp (links) und die Berliner Co-Vorsitzende Kerstin Wolter treffen zu den Vorgesprächen im Haus der Statistik ein. Foto: Carsten Koall/dpa

Berlin (dpa) – Linke, Grüne und SPD haben ihre Vorgespräche über eine mögliche Regierungsbildung fortgesetzt. Vertreterinnen und Vertreter der Parteien trafen am Morgen im Haus der Statistik ein. Die Gespräche hatten am Donnerstag begonnen, über Ergebnisse wurde im Anschluss nichts bekannt. 

Erklärtes Ziel des ersten Treffens im Dreierformat waren gemeinsame Verabredungen zu dem zuletzt heftig diskutierten Thema Antisemitismus, zum Umgang mit Rassismus und organisierter Kriminalität. Eine solche Verständigung gilt als Voraussetzung für den Start von Sondierungsgesprächen. Hintergrund sind mehrere Vorfälle bei der Linken, die Besorgnis auch bei den potenziellen Koalitionspartnern ausgelöst haben.


Welche Schwerpunkte nun am Wochenende besprochen werden sollen, ist offen. Die Linke war bei den Abgeordnetenhauswahlen am 20. September stärkste Kraft geworden.