Paula Badosa will sich in die Weltspitze zurückkämpfen. (Archivbild)
Paula Badosa will sich in die Weltspitze zurückkämpfen. (Archivbild) Foto: Marijan Murat/dpa

Berlin (dpa) – Der Freude über den überraschenden Sieg gegen Coco Gauff bei den Berlin Tennis Open ließ Paula Badosa gleich nach dem letzten Ballwechsel freien Lauf. Tränen kullerten über das Gesicht der Spanierin, die nach vielen Rückschlägen mit dem Sieg über Coco Gauff für positive Signale sorgte. «Ich hatte viele Brüche in meinem Leben, heute bin ich sehr positiv und froh und dankbar über den Sieg», sagte die 28 Jahre alte Badosa nach dem 1:6, 6:3 und 6:2 über die sechs Jahre jüngere Amerikanerin.

Vor vier Jahren belegte die gebürtige New Yorkerin noch den zweiten Weltranglistenplatz, ehe Rückenschmerzen und auch mentale Probleme – zuletzt vor den diesjährigen French Open – ihr immer wieder Probleme bereiteten. Bereits im letzten Jahr hatte sie sich fast in die Top Ten zurückgekämpft, ehe wieder Rückschläge für einen Rutsch in der Weltrangliste sorgten. 


Kein richtiger Umgang mit Niederlagen

Auch das Turnier in Berlin im Vorjahr gab ihr keine Sicherheit, im Viertelfinale musste sie verletzt aufgeben. Dieses Jahr startete die 1,80 Meter große Spielerin, die nach eigenen Angaben immer noch nicht richtig mit Niederlagen umgehen kann, von Platz 140 ins Turnier in Berlin.

Unterstützung erhält die Spanierin von Aryna Sabalenka, auf die Badosa im Halbfinale treffen könnte. Die Weltranglistenerste aus Belarus freue sich, dass Paula wieder gesund auf dem Platz stehe und hofft, dass dieser Zustand lange anhalte.

Nach ihrem Sieg über Gauff trifft sie im Viertelfinale auf die Siegerin der Partie zwischen der an Nummer acht gesetzten Linda Noskova aus Tschechien und der Französin Diane Parry. Mit einem weiteren Sieg könnte sie gute 20 Plätze in der Weltrangliste höher klettern.