
Berlin (dpa/bb) – Bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) steht heute (ab 10.00 Uhr) die zweite Tarifrunde an. Das Unternehmen verhandelt mit der Gewerkschaft Verdi über bessere Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten. Um mehr Geld für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geht es nicht. Dazu wurde bereits im vergangenen Jahr eine Einigung erzielt.
Die erste Gesprächsrunde war Mitte Januar. Arbeitskämpfe kündigte die Gewerkschaft bisher nicht an, sie sind aber grundsätzlich jederzeit möglich. Schon im vergangenen Jahr legte Verdi den Berliner Nahverkehr mit mehreren Warnstreiks lahm.
Verdi fordert unter anderem mehr Urlaubstage, eine Mindestruhezeit zwischen den Schichten von elf Stunden sowie mehr Urlaubsgeld mit Umwandlungsmöglichkeit in freie Tage. Ob und wie diese Forderungen ausgeweitet wurden, blieb zunächst offen.
Das Unternehmen hatte mitgeteilt, die Gewerkschaft habe ihre Forderungen in der ersten Runde konkretisiert und ausgeweitet. Verdi selbst äußerte sich nicht zu den Gesprächen.
