Kulturbauten seien nicht nur Steine, sondern sie seien Gehäuse, sagte Weimer. (Archivbild)
Kulturbauten seien nicht nur Steine, sondern sie seien Gehäuse, sagte Weimer. (Archivbild) Foto: Fabian Sommer/dpa

Berlin (dpa) – Mit einer Millionensumme unterstützt der Bund die Sanierung mehrerer Kulturbauten in Deutschland. Sie wollten «Deutschlands Kulturbauten von Nord bis Süd aus allen Jahrhunderten und allen Kulturepochen zum Leuchten bringen», sagte Kulturstaatsminister Wolfram Weimer (parteilos) in Berlin, wo er Förderbescheide für mehrere Projekte in Höhe von insgesamt 35 Millionen Euro überreichte.

Gefördert werden zum Beispiel die Sanierung des Glockenturms der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche in Berlin, das Museum für Hamburgische Geschichte und das Museum Cloppenburg in Niedersachsen.


In Mecklenburg-Vorpommern wird das Otto-Lilienthal-Museum unterstützt, das in die Nikolaikirche in Anklam umzieht und eine neue Ausstellung bekommen soll. In Leipzig werden das Haus der Festivals und die Schaubühne Lindenfels unterstützt. Geld gibt es auch für die Sanierung des Alten Kasinos im hessischen Melsungen und des OIKOS Katharinenspitals in Regensburg.

«Gehäuse unserer Identität»

Kulturbauten seien nicht nur Steine, sondern sie seien Gehäuse, sagte Weimer. «Sie sind Gehäuse unserer Herkunft, sie sind Gehäuse unserer Identität.» Sie zeigten immer auch, was eine Gesellschaft wichtig nehme und ausmache. Das Geld stammt aus dem Förderverfahren «KulturInvest». Bislang seien im Rahmen des Programms mehr als 200 Maßnahmen mit knapp einer Milliarde Euro aus dem Kulturhaushalt bewilligt worden, hieß es in der Mitteilung.