Berlin (dpa/bb) – Wer gewinnt in diesem Jahr einen Bären? Die Vorbereitungen für die Filmfestspiele in Berlin laufen. Festivalchefin Tricia Tuttle besuchte die Bildgießerei Hermann Noack in Charlottenburg. In der über 125 Jahre alten Gießerei werden die Auszeichnungen gefertigt, nach einem Entwurf der Bildhauerin Renée Sintenis (1888-1965).
Die Berlinale zählt neben Cannes und Venedig zu den großen Filmfestivals. Vergeben werden die in Handarbeit gefertigten Bären in mehreren Kategorien – in Gold für den besten Film und in Silber etwa für die besten Schauspielleistungen und die Regie. In der Bildgießerei Noack entstehen seit Jahrzehnten auch Werke vieler bekannter Künstler – dazu zählen Skulpturen von Georg Baselitz, Henry Moore, Alicja Kwade, Leiko Ikemura und Neo Rauch.
Die nächste Berlinale wird am 12. Februar eröffnet. Regisseur Wim Wenders («Der Himmel über Berlin») leitet in diesem Jahr die Internationale Jury, Schauspielerin Michelle Yeoh («Wicked», «Everything Everywhere All At Once») erhält den Ehrenbären.
Das Programm für den Wettbewerb wird am Dienstag vorgestellt. Bekannt sind aber schon mehrere Gäste – erwartet werden etwa Popstar Charli xcx («party 4 u»), Unternehmerin Kylie Jenner, Schauspielerin Amanda Seyfried und die Schauspieler Ethan Hawke und Alexander Skarsgård.
