
Berlin (dpa/bb) – Gut drei Monate nach einer Messerattacke im Volkspark Hasenheide hat die Staatsanwaltschaft einen 20-Jährigen angeklagt. Der deutsche Heranwachsende soll am 14. September 2025 einen 44-Jährigen so schwer mit einem Messer verletzt haben, dass dieser in Lebensgefahr schwebte und notoperiert werden musste, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Sie wirft dem 20-Jährigen gefährliche Körperverletzung vor.
Der Verdächtige wurde am 13. Oktober festgenommen, nachdem unter anderem Videoaufnahmen aus einer Überwachungskamera der Berliner Verkehrsbetriebe ausgewertet worden waren. Er befindet sich seitdem in Untersuchungshaft. Laut Staatsanwaltschaft schweigt er bislang zu den Vorwürfen.
Nach den Ermittlungen sollen sich Opfer und mutmaßlicher Täter kurz vor der Tat erstmals am U-Bahnhof Hermannstraße getroffen haben und anschließend gemeinsam zum Volkspark Hasenheide gegangen sein. Später soll dann der 20-Jährige unvermittelt dem 44-Jährigen mit einem Messer mindestens zweimal in den Oberkörper gestochen haben.