
Berlin (dpa/bb) – Alba Berlin bleibt in der Basketball-Bundesliga erster Verfolger von Tabellenführer FC Bayern München. Die Berliner gewannen am Montagabend beim direkten Verfolger Gladiators Trier mit 99:92 (47:54). Damit festigte Alba seinen zweiten Platz vor Trier auf Platz drei. Und da sie das Hinspiel nur 92:97 verloren hatten, ginge der mögliche direkte Vergleich auch an Alba. Beste Berliner Werfer waren der überragende 20-jährige Jack Kayil mit 24 und Justin Bean mit 16 Punkten.
Trainer Pedro Calles konnte wieder auf Flügelspieler Justin Bean zurückgreifen, dafür fiel erneut Alex O’Connell aus (Zerrung). Sein Team geriet von Beginn an unter Druck. Denn Trier machte viel Tempo und traf auch gleich seine Würfe. Die Berliner Defensive wirkte überfordert und so liefen sie sofort einem Rückstand hinterher.
Erste Alba-Führung erst im letzten Viertel
Die Gastgeber trafen vor allem ihre Drei-Punkt-Würfe – allein 12 in der ersten Hälfte. So wuchs der Rückstand weiter an. Im zweiten Viertel waren es schon 15 Punkte (39:54). Alba konnte sich zwar offensiv etwas steigern, aber immer, wenn sie wieder näher herankamen, hatte Trier die passende Antwort.
Die Berliner verteidigten nach dem Seitenwechsel dann aber intensiver. 25 Sekunden vor Ende des dritten Viertels glichen sie erstmalig aus und gingen zu Beginn des letzten Viertels sogar in Führung (76:73). Und nun hatte Alba das Momentum und bestimmte gegen müde Gastgeber die Partie. So konnten sie sich in der Schlussphase entscheidend absetzen.
