Preisler demonstrierte häufiger mit Blumen und Pappschild am Rande von propalästinensischen Demonstrationen.
Preisler demonstrierte häufiger mit Blumen und Pappschild am Rande von propalästinensischen Demonstrationen. Foto: Fabian Sommer/dpa

Berlin (dpa/bb) – Rund 60 Menschen haben sich am Sonntag zum sogenannten «Marsch der Frauen» gegen Antisemitismus, Islamismus, Links- und Rechtsextremismus versammelt. An der Demonstration nahmen auch der Rabbiner Yehuda Teichtal und die Aktivistin Karoline Preisler teil.

«Es ist ganz besonderer Marsch, weil Männer Frauen und Kinder, Menschen aus ganz Deutschland und darüber hinaus zusammengekommen sind, um zu sagen: Antisemitismus hat keinen Platz in dieser Gesellschaft und auf Berliner Straßen», sagte Preisler. «Das bedeutet mir sehr viel.» 


Preisler wurde im September mit dem Paul-Spiegel-Preis des Zentralrats der Juden ausgezeichnet. Der Zentralrat der Juden ehrt damit Menschen, die sich für eine Bürgergesellschaft und Zivilcourage engagieren. Nach dem Terrorangriff der Hamas auf Israel vom 7. Oktober 2023 setzte sie die Juristin vor allem für die Freilassung der in den Gazastreifen verschleppten Geiseln ein.

Demonstration in Solidarität mit Palästina am Samstag 

Am Samstag fand in Berlin eine propalästinensische Demonstration unter dem Motto «Stoppt die Komplizenschaft. Sanktionen jetzt!» statt. Laut Polizei nahmen rund 550 Menschen teil.