Umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen sind für den Besuch des ukrainischen Präsidenten in Berlin angekündigt.
Umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen sind für den Besuch des ukrainischen Präsidenten in Berlin angekündigt. Foto: Kay Nietfeld/dpa

Berlin (dpa) – Wegen des Besuchs des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in Berlin und einer Konferenz mit weiteren hochrangigen Gästen hat die Polizei umfassende Sicherheitsvorkehrungen getroffen. Rund 3.400 Polizisten sind heute zusätzlich im Einsatz. Unterstützung sei aus fast ganz Deutschland gekommen, hieß es. Autofahrer müssten in der Hauptstadt mit Staus und Verkehrsbehinderungen rechnen. 

Teile des Regierungsviertels wurden gesperrt, dort standen seit dem Morgen bewaffnete Polizisten an den Absperrgittern. Spezialeinsatzkommandos (SEK) der Polizei wurden mit Scharfschützen postiert. 


Ebenso gab es Straßensperrungen in der City-West nahe dem Ku’damm und in Lichtenberg. Die U-Bahnlinie 5 hält zeitweise nicht am U-Bahnhof Bundestag. Auch Teile der Spree im Regierungsviertel sowie der Luftraum über Berlin werden zeitweise gesperrt. 

Der Besuch von Selenskyj, der eine der höchsten Sicherheitseinstufungen hat, war vorher nicht angekündigt worden. Die Polizei sprach am Montag nur von mehreren Staatsgästen, die zu der Berlin Security Conference erwartet würden. An der Konferenz nehmen außerdem Rüstungsvertreter, Militärfachleute und Wissenschaftler teil. Sie diskutieren über militärische Bedrohungen und die sicherheitspolitische Lage. Auf verschiedenen Podien sollen mehr als 140 Redner auftreten.