Berlin (dpa) – Nach dem gewaltsamen Tod der 13-jährigen Lisa aus Berlin-Marzahn ist die konkrete Todesursache laut Staatsanwaltschaft noch unklar. Wichtige Hinweise soll eine Obduktion der Leiche des Mädchens bringen. Die Untersuchung durch die Rechtsmedizin wird voraussichtlich am Montag erfolgen, sagte der Sprecher der Berliner Staatsanwaltschaft, Michael Petzold, der Deutschen Presse-Agentur.
Das seit Dienstag vermisste Mädchen ist heute Nachmittag tot entdeckt worden in einem leerstehenden Haus in Bad Freienwalde in Brandenburg – rund 50 Kilometer entfernt von Berlin-Marzahn. Die Polizei dort hatte zuvor den Hinweis bekommen, dass sich in dem Gebäude unbefugt jemand aufhält.
In dem Haus wurde laut Staatsanwaltschaft auch ein Verdächtiger gefasst. Der Mann habe sich selbst lebensgefährlich und befinde sich in einem kritischen Zustand, teilte Behördensprecher Michael Petzold mit. Nach dpa-Informationen benutzte er eine Schusswaffe.
Rettungskräfte brachten den Mann in ein Krankenhaus, wo er von Polizisten bewacht wird. Es bestehe der Verdacht, dass der Mann für den Tod von Lisa verantwortlich sei, hieß es.
