«Es gibt kein zweites Land auf der Welt, das seine Hauptstadt so miserabel schlecht behandelt, was die Ausstattung mit Flughäfen betrifft, wie die Stadt Berlin», sagte Kanzler Merz.
«Es gibt kein zweites Land auf der Welt, das seine Hauptstadt so miserabel schlecht behandelt, was die Ausstattung mit Flughäfen betrifft, wie die Stadt Berlin», sagte Kanzler Merz. Foto: Sebastian Gollnow/dpa

Berlin (dpa) – Bundeskanzler Friedrich Merz hat der Flughafenpolitik für die Hauptstadt Berlin ein jämmerliches Zeugnis ausgestellt. «Es gibt kein zweites Land auf der Welt, das seine Hauptstadt so miserabel schlecht behandelt, was die Ausstattung mit Flughäfen betrifft, wie die Stadt Berlin», sagte der CDU-Politiker bei der Industrie- und Handelskammer Berlin. Er habe sich in Berlin schon vor Jahr und Tag eine andere Flughafenpolitik gewünscht. 

«Es gibt keine zweite Hauptstadt auf der Welt, die von existierenden sechs Landebahnen, und in der Kategorie wird im Luftverkehr gerechnet, vier ersatzlos schließt wie in Berlin», sagte Merz. Damit habe sich die Hauptstadt keinen Gefallen getan. Deshalb müsse Berlin auf allen Verkehrswegen besser angebunden werden.


Am Hauptstadtflughafen BER gibt es zwei Start- und Landebahnen. An den mittlerweile geschlossenen Flughäfen Tempelhof und Tegel gab es zuletzt insgesamt vier Start- und Landebahnen.