Der Neuköllner Bezirksbürgermeister Martin Hikel (SPD) hält eine Regierungsbeteiligung der Linken in Berlin für falsch. (Archivbild)
Der Neuköllner Bezirksbürgermeister Martin Hikel (SPD) hält eine Regierungsbeteiligung der Linken in Berlin für falsch. (Archivbild) Foto: Jens Kalaene/dpa

Berlin (dpa/bb) – Der Bezirksbürgermeister von Neukölln, Martin Hikel, sieht sich in seiner Kritik an einer Regierungsbeteiligung der Linken in Berlin bestätigt. Er halte es für sehr schwer vorstellbar, dass die Linke-Fraktionsvorsitzende Elif Eralp Regierende Bürgermeisterin werde, sagte Hikel dem Sender Welt TV. Der frühere SPD-Landesvorsitzende äußerte sich nach einem «Spiegel»-Bericht, demzufolge Eralp die Sicherheit ihrer Familie in Gefahr sieht, wenn sie sich explizit zu einem bekannten Palästina-Aktivisten äußert.

Wie der «Spiegel» berichtet, geht das aus internen Anmerkungen zu einem Interview hervor, das das Magazin mit ihr geführt hat. Er habe Rot-Grün-Rot auch zuvor schon nicht für sinnvoll gehalten, sagte Hikel. Die neue Entwicklung habe ihn stark darin bestätigt, warum er es nicht gut finden würde, wenn eine solche Linke, wie sie in Berlin existiere, in Verantwortung für knapp vier Millionen Berlinerinnen und Berliner kommen sollte.