Oldenburg (dpa/bb) – Der Traum vom Pokalfinale im heimischen Olympiastadion lebt bei Hertha BSC weiter. «Für uns ist es speziell, weil das letzte Spiel in unserem Stadion stattfindet, in unserer Stadt. Und klar ist der Wunsch dann groß», sagte Berlins Trainer Stefan Leitl nach dem 2:0 beim Regionalligisten Jeddeloh II.
Kapitän Josip Brekalo (57. Minute) und Julian Eitschberger (63.) waren gegen den Viertligisten aus Niedersachsen erfolgreich. «Ich freue mich am meisten, wie seriös wir es gespielt haben», sagte Sportdirektor Benjamin Weber. Auch wenn das Endspiel noch drei Siege entfernt ist, die Zuversicht steigt. «Wie die Fans träumen auch wir davon, im Olympiastadion das Finale zu spielen», erklärte Torschütze Eitschberger.
Bereits in der vergangenen Saison war der Hauptstadt-Club auf Kurs, schied dann aber doch im Viertelfinale nach Elfmeterschießen gegen den SC Freiburg aus. «Du brauchst Momentum, du brauchst Losglück», sagte Coach Leitl. Am Sonntag wird in der ARD-Sportschau die nächste Runde ausgelost. Gespielt wird am 1. und 2. Dezember.
Samstag Topspiel in Kaiserslautern
Selbstbewusst gehen die Berliner die nächsten Aufgaben an. In der 2. Fußball-Bundesliga führt Hertha die Tabelle ungeschlagen an, im DFB-Pokal steht der Club im Achtelfinale. «Das ist Stand jetzt natürlich top. Wir haben einen fantastischen Start bisher hingelegt», betonte Leitl. «Die Brust ist natürlich breit.» Am Samstag (13.00 Uhr/Sky) tritt Hertha zum Zweitliga-Topspiel beim 1. FC Kaiserslautern an.
