Schilder an einem Zaun weisen auf gesperrte Wege hin. (Archivbild)
Schilder an einem Zaun weisen auf gesperrte Wege hin. (Archivbild) Foto: Frank Hammerschmidt/dpa

Cottbus (dpa/bb) – Rund drei Monate nach zahlreichen Sperrungen wegen Baumschäden sind im Branitzer Innenpark fast alle Wege wieder frei. Das teilte die Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz mit. Rund 500.000 Euro seien investiert worden, um die Verkehrssicherheit in der Anlage wiederherzustellen. 

Seit Juni seien nach den Angaben rund 4.000 Schnitt- und Pflegemaßnahmen an 3.000 Bäumen vorgenommen worden. Dazu zählte die Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners. Die extremen Wetterbedingungen der vergangenen Jahre, insbesondere anhaltende Hitze, Trockenheit und plötzlicher Starkregen, hätten den Bäumen laut Stiftung stark zugesetzt. Dadurch habe sich nach früheren Angaben vermehrt Totholz gebildet und das Risiko unvorhersehbarer Astabbrüche sei stark gestiegen.


Laut Stiftung können Besucherinnen und Besucher inzwischen fast alle wichtigen Wegeverbindungen im Park wieder nutzen. Gesperrt bleiben jedoch noch der Mittelweg zwischen Mondberg, Erbbegräbnis und Wolfsschlucht sowie der Bereich der Grünen Brücke in Richtung Parasol. Dort dauern die Arbeiten bis Jahresende an, wie es hieß.