Ein Elch auf der A13 löste am Sonntagabend eine Sperrung aus. (Symbolbild)
Ein Elch auf der A13 löste am Sonntagabend eine Sperrung aus. (Symbolbild) Foto: Patrick Pleul/dpa

Groß Köris (dpa) – Ein Elch hat auf der A13 im Süden Brandenburgs stundenlang für Aufregung gesorgt. Weil ein Exemplar der weltweit größten Hirschart über die Fahrbahn lief, wurde am Sonntagabend ein Autobahnabschnitt bei Groß Köris, rund 50 Kilometer südlich von Berlin, gesperrt. Eine Kollision eines Wagens mit einem hunderte Kilo schweren Elch kann mit schlimmen Folgen enden. 

Was war passiert? Kurz vor 16 Uhr am Sonntagnachmittag wurde der Polizei zunächst gemeldet, dass ein großes Tier neben der A13 in Fahrtrichtung Dresden herumstreife. Deshalb wurde eine Verkehrswarnmeldung herausgegeben. Nach rund viereinhalb Stunden sei der Koloss dann wieder am Straßenrand aufgetaucht, sagte ein Sprecher der Polizei. Der Elch hatte dann auch die A13 überquert und verschwand im Dunkeln in einem Forstgebiet. 


Es kommt immer wieder vor, dass Autofahrer vor Gefahren durch herumstreifende Elche gewarnt werden. Im Sommer wurde etwa am südlichen Berliner Ring ein Exemplar gesehen. Vor wenigen Tagen gingen Sichtungen unweit der Ostsee in Mecklenburg-Vorpommern ein. 

In Skandinavien und Polen leben viele Elche – in Deutschland sind die Tiere nach wie vor eher seltene Besucher. Meist ziehen die gesichteten Elche laut Experten weiter und werden in Brandenburg nicht heimisch.