Füchse-Trainer Nicolej Krickau trifft in Flensburg auf seinen Ex-Verein (Archivbild)
Füchse-Trainer Nicolej Krickau trifft in Flensburg auf seinen Ex-Verein (Archivbild) Foto: Angelika Warmuth/dpa

Berlin (dpa/bb) –  Nachdem die Handballer der Füchse beim FC Porto den vorzeitigen Einzug in die Hauptrunde der Champions League perfekt gemacht haben, wartet auf die Berliner am Sonntag in der Bundesliga eine noch größere Herausforderung. Dann muss der Hauptstadt-Club beim ungeschlagenen Tabellenführer SG Flensburg-Handewitt antreten (15.00 Uhr/Dyn, WELT).

Großer Respekt vor Flensburg

«Sie haben auf allen Positionen Weltklasse-Spieler. Da müssen wir unser bestes Saisonspiel machen, um dort punkten zu können», sagte Torhüter Andreas Palicka. Der 40-jährige Schwede hatte einst sieben Jahre für den Flensburg-Erzrivalen THW Kiel gespielt. «Als alter Kieler bist du nicht so geliebt in Flensburg. Da braucht man keine Extramotivation», sagte er.


Während die Berliner zuletzt gegen Lemgo eine Heimniederlage kassierten, präsentierte sich Flensburg in den vergangenen Wochen zunehmend stärker. «Bei ihnen hat es am Anfang etwas gehakt, aber sie haben trotzdem die Punkte geholt. Jetzt sehen sie besser und besser aus», sagte Palicka. Für den Routinier ist es dennoch ein Spiel «auf Augenhöhe».

Krickau fordert bessere Defensive

Trainer Nicolej Krickau erwartet wieder ein Offensivspektakel – treffen doch die beiden offensivstärksten Mannschaften der letzten Saison aufeinander. Deshalb könnte die Abwehr zum Schlüssel werden. Aber gerade dort fehlte es den Füchsen zuletzt an Konstanz. 

«Wir versuchen zu sehr Lösungen zu finden, anstatt hart zu arbeiten. Im Moment sind wir da zu viel tagesformabhängig», sagte Krickau. «Auch wenn die Abwehr niemals unser Prunkstück wird, sollte doch trotzdem deutlich werden, dass wir uns Woche für Woche verbessern», so der Coach weiter.